Sozialministerin Christine Clauß zu Besuch im Kinderwunschzentrum Praxisklinik City Leipzig
Freitag 28. August 2009
Leipzig, 25. August 2009 - Sachsens Sozialministerin Christine Clauß hat heute das Kinderwunschzentrum Praxisklinik City Leipzig besucht und eine erste Bilanz zum Sächsischen Programm zur Kinderwunschbehandlung gezogen.
Seit sechs Monaten gibt es vom Freistaat Sachsen die finanzielle Unterstützung. Bereits jetzt ist ein Anstieg der Behandlungszahlen um ca. 20 Prozent zu verzeichnen.
"Ich bin sicher, dass nun in Sachsen wieder mehr kinderlose Paare ihren Wunsch nach einem Kind erfüllen können. Weitere Länder sollten sich unserem guten Vorbild anschließen", hofft Sozialministerin Christine Clauß beim Rundgang in der Praxisklinik im Zentrum von Leipzig.
Dr. Astrid Gabert und ihre Kollegin Dr. Katharina Bauer vom Kinderwunschzentrum Praxisklinik City Leipzig begrüßen die finanzielle Hilfe für viele ihrer Patienten sehr. "Die Entscheidung für eine Kinderwunschbehandung und für ein Kind fällt dadurch vielen Paaren auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit viel leichter", so Gabert.
Seit Anfang März 2009 erhalten ungewollt kinderlose Ehepaare in Sachsen vom Freistaat finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung. "Das ist bundesweit einmalig! Mit einem staatlichen Zuschuss von 800 Euro bis 1.800 Euro pro Behandlung werden Paare, die sich auf natürlichem Weg bislang den Wunsch nach einem eigenen Kind nicht erfüllen konnten, finanziell deutlich entlastet" freut sich Sachsens Sozialministerin Christine Clauß.
Mit Inkrafttreten des "Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung" mussten viele Kinderwunschpaare auf eine reproduktionsmedizinische Behandlung verzichten oder sie nach wenigen Behandlungen abbrechen, da der hohe Eigenanteil an den Behandlungskosten von vielen Paaren nicht erbracht werden konnte. Die Zahl der Geburten nach reproduktionsmedizinischen Behandlungen sank bundesweit um 50 Prozent.
Eine Informationsbroschüre zu den vom Freistaat Sachsen geförderten Maßnahmen können Sie schnell und einfach im Download-Center als PDF-Datei abrufen, ansehen oder ausdrucken.

